Reisen buchen im Internet frist oft noch viel Zeit. Einerseits finde ich bemerkenswert, dass Du einerseits über Deine mangelnde Zeit
klagst und im anderen Atemzug schilderst wie Du ewige Zeit damit
zubringst im Internet herumzusuchen.
Fühlt sich da jemand auf den Schlips getreten? Und ansonsten: Richtig
lesen. Ich klage nicht über mangelnde Zeit. Ich habe nur gesagt, dann
wenn ich Zeit habe, mich dem Thema Urlaub/Reise zu widmen, dann haben die Reisebüros zu um nach Amoudara zu buchen.
Im Prinzip genügt ein Anruf oder eine E-Mail mit Deinen Wünschen an
ein vernünftiges Reisebüro und man wird Dir die passenden Angebote
per Post zuschicken – ohne Mehrkosten und mit ein paar Tipps von
Leuten, die wirklich Ahnung haben.

Ahnung wovon? Bei welchen Reisen es die größte Provision gibt? Allein
auf Amoudara gibt es beispielsweise tausende Ferienhäuser und
Appartements. Von wievielen hat das Reisebüro dann wirklich Ahnung
bzw. eigene Erfahrungen? Von 2 oder 3? Welche tollen Tipps z.B. zu
Amoudara kann mir ein Reisebüromitarbeiter geben, die mir tausende
Amoudaraurlauber im Internet nicht geben können? Wo soll da der
Mehrwert des Reisebüros sein? Davon abgesehen bietet mir ein
Reisebüro einen großen Teil der Ferienhäuser und Appartements gar
nicht an, weil die direktvermarktet sind und das Reisebüro da nichts
dran verdient. Warum soll ich mich mit einer eingeschränkten Auswahl
zufrieden geben und dafür noch zusätzlich bezahlen? Und die in meinem
Fall billigsten Flüge mit Ryanair hätte mir ein Reisebüro wohl auch
nicht vermittelt, weil Ryabair in keinem anbieterübergreifenden
Buchungssystem für Charter- oder Linienflüge drin ist.
Also ganz konkret gefragt: Welche Vorteile hätte ich gehabt, wenn ich
im Reisbüro einen Amoudara-Trip gebucht hätte?

Written on Juli 28th, 2010 & filed under Reisen

Es spricht für die Wissenschaftler, dass sie die alte Position zu Gunsten der Neuen aufgegeben hat. Gegens sie spricht, dass sie Bauernregeln und Kugelblitze Anfangs so strikt ableugneten und jene die diesen Phänomenen eine Bedeutung zugewießen haben, als unseriös oder gar als Spinner verurteilt haben.
Die Existenz für schlichtweg unmöglich zu erklären, wäre in der Tat unwissenschaftlich. Auf der anderen Seite wäre es in Ordnung, eine Theorie als unwissenschaftliche zu bezeichnen (oder im wissenschaftlichen Rahmen als unseriös), wenn ihr eine wissenschaftliche Grundlage fehlt. Und dieser Punkt ist es, an dem
sich etwas ändern kann: Etwas, das heute noch einer wissenschaftlichen Betrachtung entzogen ist, kann in 10 Jahren schon in den wissenschaftlichen Mainstream übergegangen sein.Ich würde vorziehen, PSI und ähnliches vom wissenschaftlichen Standpunkt aus vor sich hin werkeln zu lassen. Da, wo es darum geht,
Leichtgläubige zu schützen (Wunderheiler, Bedrohung durch schwarze Magie etc.), sollte man diesen Menschen Erklärungen zur Verfügung stellen, wie bestimmte Phänomene auch durch Tricks und natürlicheUrsachen erklärbar sind. Hin und wieder sollte man auch wissenschaftlich an die Phänomene herangehen, um zu prüfen, ob an diesen Dingen doch etwas dran ist oder ob sie gar Hinweise auf neue wissenschaftliche Phänomene enthalten, die man nutzen könnte. Aber sonst halte ich eine Bewertung dieser Themen durch die Wissenschaft für unnötig – warum sollte sie etwas generell ablehnen, wo keine wissenschaftliche Notwendigkeit dafür besteht und was irgendwann vielleicht doch ein Gegenstand der Wissenschaft werden
könnte? Man sollte einfahc nicht alles glauben was ein Wissenschaftler sagt Genau sieht es die Wissenschaft selbst: Argumente sind nie qua Autorität gültig.So sollte die Wissenschaft die Sache sehen, aber ein Wissenschaftler hat nunmal eine gewisse Autorität und das, was er sagt, auch wenn es nur seine persönliche Ansicht zu einem Thema ist, wird von der Allgemeinheit anders bewertet als wenn es ein Nicht-Wissenschaftler sagt. und Wissenschaft nicht als Wegbereiter für eine bessere Zukunft sehen.Das allerdings erfordert in meinen Augen eine Begründung. Die Wissenschaft alleine stellt nur ein Werkzeug dar. Man kann
Werkzeuge zum Guten, aber auch zum Schlechten verwenden. Genauso wie man Motorenöl zum guten wie auch zum bösen einsetzen kann. Man kann heute immer in 2 sichtfelder sehen. alles eine eine gute seite aber auch eine böse seite. Aber man sollte nicht glauben, dass ein Werkzeug allein schon Wunder vollbringt – zumal man ja sieht, daß alle Dinge, die mißbraucht werden können, auch mißbraucht wurden und werden. Man sollte daher zwischen Wissenschaft als solcher und zwischen Weltanschauungen, die sich der Wissenschaft bedienen, unterscheiden und auch die wissenschaftler kritisch beäugeln und nicht alles glauben, auch wenn es zunächst mit der Autorität der Wissenschaft daherkommt.

Written on Juni 29th, 2010 & filed under Allgemein

Praktisch alles in der Wissenschaft ist dem Normalsterblichen nicht zugänglich. Leute, die keine Ahnung haben, aber trotzdem reden, sind m. E. ziemlich gefährlich, weil sie ihre Dummheiten – ich nenne es
mal so – aus dem TV bekommen. Sie können so glauben, den Nahost-Konflikt verstanden zu haben, obwohl sie nur das gesehen haben, was die Tagesschau berichtet oder ein bestenfalls ein Filmchen von Scholl-Latour. Diese Leute glauben dann entscheiden zu können, gegen wen wir heute und mogren Krieg führen können – denn die Muslime schlagen ihre Frauen, sind rückständig, Saddam ist Hitler… Aber zurück zum Thema: Das Argument z. B. das Auge sei zu komplex, um zufüllig zu entstehen, ist für
Nicht-wissenschaftler unmittelbar einleuchtend. Fakt ist, daß hier in D. sich die Evolutionstheorie
durchgesetzt hat. Es gibt aber keinen permanenten geistigen Fortschritt, so daß sich dies jederzeit ändern kann. Deshalb ist es wichtig, daß sich Leute wie Dawkins auch öffentlcih und vor allem allgemien verständlich äußern, damit den Scharlatanen der Boden entzogen wird.

1 Comment, Written on Juni 28th, 2010 & filed under Allgemein